Trainingslauf zum Titel

Samstag, 14. Januar 2012 19:49

Mit einem Trainingslauf hat sich Robin Schembera den 800-Meter-Titel bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften gesichert. Auf heimischer Anlage in Leverkusen spulte der 23-Jährige die vier Runden von vorn ab und lief souverän in 1:51,14 Minuten zum Sieg. „Das Training läuft ordentlich. Jetzt wollen wir noch mehr im Tempobereich arbeiten”, sagte der Hallen-EM-Finalist nach der Saisonpremiere. Dafür reist Schembera Anfang Februar für drei Wochen nach Südafrika.

Dort soll die Ende 2011 in Flagstaff gestartete Höhenkette fortgesetzt werden. Damit ist aber auch sicher, dass der Leverkusener nur eine Mini-Hallensaison bestreiten wird. „Ich werde höchstens noch bei der DM in Karlsruhe starten. Das werden wir aber erst kurzfristig nach der Rückkehr aus Südafrika zwei Tage vor der DM entscheiden”, sagte der angehende Polizeikommissar.

Schemberas Vorhaben, möglichst viele Läufer unter die DM-A-Norm (1:51,50 min) zu ziehen, war in Leverkusen nicht von Erfolg gekrönt. Ein Sturz seines Vereinskollegen Carl Siemes ließ das Feld auseinanderreißen. So verfehlte der Dormagener Fabian Spinrath mit 1:55,42 Minuten die DM-Vorgabe deutlich. Rang drei ging an Stephan Bardy (Aachener TG; 1:56,03 min).

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Mit neuem Coach ins Olympiajahr

Mittwoch, 28. September 2011 12:12

Robin Schembera startet mit einem neuen Trainer an seiner Seite ins Olympiajahr 2012. Seit einigen Wochen arbeitet der Leverkusener 800-Meter-Läufer mit Paul-Heinz Wellmann zusammen. Der Coach löst seinen Bayer-Kollegen Adi Zaar ab, der den zweimaligen Deutschen Meister acht Jahre lang betreut hatte. „Ich bin 2003 mit 14 Jahren allein nach Leverkusen gekommen und habe seitdem bei Adi Zaar trainiert. Er hat mich zum U20-Europameister und 1:45-Minuten-Läufer gemacht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Aber Kopf und Körper brauchen neue Reize”, sagte der 22-Jährige.

Mit der Zusammenarbeit hofft Schembera nach zwei Jahren der Stagnation einen Leistungssprung hinzulegen und seine Bestzeit von 1:45,63 Minuten zu steigern. Um das zu schaffen, soll das bisherige Training leicht modifiziert werden. Durch die veränderten Reizsetzungen sollen neue Leistungspotenziale erschlossen werden. „Ich freue mich auf das Training und besonders auf die ersten Wettkämpfe”, schaut Robin Schembera auf die nächsten Monate. Auch Paul-Heinz Wellmann ist gespannt auf die Ergebnisse seines neuen Schützlings. „Robin ist ein außergewöhnliches Talent. Er ist zu mir gekommen, um etwas Neues auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass wir den Schritt auf den nächsten Leistungslevel erreichen”, sagte der 59-Jährige. Um eine konstante Form zu erreichen, plant das Duo mehr Wettkämpfe als in der Vergangenheit. Schließlich stehen 2012 die Olympischen Spiele als absoluter Höhepunkt auf dem Programm.

Außerdem ist der zweifache Deutsche Meister schon gespannt auf die Rennen gegen Sören Ludolph. Der Braunschweiger hat Schembera in dieser Saison mit 1:45,04 Minuten als deutsche Nummer eins über 800 Meter abgelöst. So wird der Leverkusener vom Gejagten zum Jäger. „Sören ist eine ganz starke Zeit gelaufen. Das wird auch unserer Disziplin guttun. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf unsere Duelle”, schaut der angehenden Polizeikommissar auf die nächste Saison. Ob er dabei die Nase vorn hat oder nicht. Die Schlussfolgerungen aus den Rennen wird Robin Schembera in Zukunft mit Paul-Heinz Wellmann ziehen.

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400 Meter: Mittelstreckler vor Sprinter

Freitag, 19. August 2011 11:34

Beim Läuferabend in Troisdorf teste Robin Schembera seine Grundschnelligkeit. Nach verpasster WM-Qualifikation startete der 800-Meter-Spezialist über die Stadionrunde. Mit Erfolg. In für das Saisonende ansprechenden 48,03 Sekunden setzte sich der Leverkusener Mittelstreckler in einem interessanten Duell gegen Aleixo-Platini Menga durch. Sein Vereinskamerad beim TSV Bayer 04 - 200-Meter-Spezialist und Teilnehmer bei der WM 2009 in Berlin - musste sich mit 49,09 Sekunden klar geschlagen geben. “Ich war bei 200 Metern mit 23,8 Sekunden klar zu langsam. Ich habe mich vielleicht zu lange an Platini orinetiert”, sagte Schembera. Rang drei ging an Andreas Michel. Für den dritten Leverkusener Läufer wurden im Aggerstadion 49,26 Sekunden gestoppt.

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