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Nach DM-Revanche in den Urlaub

Mittwoch, 4. August 2010 21:49

Robin Schembera ist die DM-Revanche geglückt. Beim 15. Sparkassen-Meeting in Sondershausen setzte sich der Leverkusener über 1.000 Meter gegen Sören Ludolph durch. Der Braunschweiger hatte bei seinen „Heim-Meisterschaften” vor drei Wochen dem 21-Jährigen den 800-Meter-Titel knapp entrissen. Für Sieger Schembera mit 2:22,70 Minuten (zuvor 2:23,19) wie für Ludolph (2:22,91) wurden in Sondershausen neue Bestzeiten notiert.

Zwischenzeitlich sah es dabei aber gar nicht nach einem Duell zwischen den beiden 800-Meter-Assen aus, denn 1.500-Meter-Spezialist Christoph Lohse (TV Wattenscheid) und Martin Conrad (LAC Quelle Fürth) hatten sich um einige Meter von der Konkurrenz absetzen können, ehe Schembera beschleunigte. „Ich habe dann aber doch auf meinen Schlussspurt vertraut und auf der Zielgeraden alles gegeben. Ich wusste, dass Sören der stärkste Konkurrent ist”, sagte der Deutsche Meister von 2008 und 2009. Für seinen Trainer Adi Zaar war dies nun ein „versöhnlicher Abschluss der Saison”, ehe Schembera in den verdienten Urlaub aufbricht. Rang drei sicherte sich Christoph Lohse mit 2:23,39 Minuten.

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Zwei Hundertstel fehlen zum Hattrick

Sonntag, 18. Juli 2010 16:38

Kein Hattrick für Robin Schembera. Der Leverkusener verpasste den 800-Meter-Titel in Braunschweig mit 1:50,46 Minuten nur um den Wimpernschlag von zwei Hundertstel. Auch ohne die Chance auf die EM-Norm von 1:46,00 Minuten riss das 800-Meter-Finale die 17.500 Braunschweiger Zuschauer am Sonntagnachmittag von den Sitzen. Kein Wunder: Denn mit Sören Ludolph hatte ein Lokalmatador überraschend die Nase vorn.

Der Braunschweiger schaffte es auf den letzten Metern den Titelverteidiger Robin Schembera mit 1:50,54 zu 1:50,56 Minuten in die Schranken zu weisen. „Ich habe versagt, aber natürlich war Sören stark”, sagte der für seinen starken Schlussspurt bekannte Schembera. Ludolph hatte den langen führenden Leverkusener mit einem starken Finish überrascht und seinen ersten DM-Titel geholt. Bronze ging mit 1:51,36 Minuten an den Erfurter Sebastian Keiner.

Zwar war Schembera im ersten Augenblick frustriert, doch schon wenige Minuten nach dem Zieleinlauf schöpfte der 21-Jährige neue Motivation aus dem Rennen. „Das war die schlechteste Saison meiner Karriere, das wird mir nie wieder passieren”, sagte der U23-EM-Dritte des Vorjahrs. Speziell auf der Zielgeraden konnte Schembera in diesem Sommer nicht die Geschwindigkeit der vergangenen Jahre entwickeln.

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In Bottrop stimmt die Pace nicht

Freitag, 9. Juli 2010 19:23

Eine langsame Durchgangszeit hat dem Leverkusener 800-Meter-Spezialisten Robin Schembera die Norm für die Europameisterschaften in Barcelona (Spanien; 26.7.-1.8.) gekostet. In 1:48,00 Minute blieb er beim Meeting in Bottrop exakt zwei Sekunden über dem geforderten Richtwert. Der Sieg war dem Deutschen Meister aber nicht zu nehmen. Nach 53,8 Sekunden für die ersten 400 Meter war Schembera klar, dass die Norm nicht mehr in Reichweite ist. „Der Tempomacher war erst sehr schnell unterwegs und hat dann gebremst”, berichtete der 21-Jährige und fügte hinzu: „Ab da bin ich dann nur noch auf Sieg gelaufen.”

So fehlen Schembera weiterhin 38 Hundertstelsekunden zum Barcelona-Ticket. Ob es in der kommenden Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig einen erneuten Angriff auf die Norm geben wird, ist unwahrscheinlich. Da Meisterschaftsrennen eher taktisch geprägt sind, wird der Fokus des Leverkuseners auf der Titelverteidigung liegen.

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