Beiträge vom Februar, 2008

Doppel-Gold im Glaspalast

Sonntag, 24. Februar 2008 22:23

Zwei Titel für Robin Schembera bei der Hallen-DM in Sindelfingen: Das 800-Meter-Ass vom TSV Bayer 04 Leverkusen spurtete auf der Zielgeraden zu seinem ersten DM-Einzelgold bei den Erwachsenen. Zum Abschluss der Meisterschaften lief er mit dem TSV-Quartett über 4×400 Meter in 3:11,26 Minuten zum Titel.

Über 800 Meter traf der Schüler auf einen Athleten, gegen den er noch nie zuvor angetreten war: den Sydney-Olympiasieger Nils Schumann. „Das war ein tolles Rennen gegen Nils. Er ist taktisch sehr gut gelaufen und hat mir alles abverlangt. Es gab Antritte und Rempeleien. So liebe ich das“, sagte der neue Deutsche Hallenmeister.

Der 19-Jährige konnte auf der Zielgeraden die Attacke Schumanns noch kontern und setzte sich am Ende souverän in 1:49,20 Minuten gegen den Erfurter durch. Schumann kam bei seiner ersten kompletten Hallensaison seit Jahren in 1:49,73 Minuten knapp vor dem Dortmunder Steffen Co (1:49,86) ins Ziel. „Robin ist der verdiente Sieger. Er ist clever gelaufen und hatte am Ende mehr zuzusetzen. Ich denke aber, dass ich im Sommer dagegenhalten kann“, lobte Schumann den Youngster aus Leverkusen.

Thema: News | Kommentare (0) | Autor: admin

Schnellster Deutscher in Düsseldorf

Samstag, 9. Februar 2008 22:26

Für Robin Schembera bleibt das PSD-Bank-Meeting in Düsseldorf ein gutes Pflaster: 2007 hatte der Mittelstreckler vom TSV Bayer 04 Leverkusen dort einen Deutschen Jugendrekord aufgestellt, in diesem Jahr lief der 19-Jährige in seinem ersten Saisonrennen über 800 Meter mit 1:48,24 Minuten auf einen guten vierten Platz.

„Ich kann mit dem Rennen wirklich zufrieden sein. Zwischen 400 und 500 Metern war es ziemlich eng, und ich habe ein paar Plätze verloren. Der Tempomacher war mit 53 Sekunden für die erste Hälfte einfach zu langsam, so dass ein ganzer Pulk auf einmal zusammenklebte“, analysierte Schembera. Am wenigsten von den kleinen Rangeleien ließ sich Juri Borsakowski beeindrucken. Der Olympiasieger aus Russland zündete nach 600 Metern den Turbo und setzte sich in 1:46,58 Minuten klar gegen den Kenianer Ismael Kombich (1:47,71) und den Slowaken Jozsef Repcik (1:48,13) durch. Hinter Schembera, der schnellster Deutscher war, folgten Sebastian Keiner (Erfurt, 1:48,24), René Herms (Braunschweig, 1:48,51) und Steffen Co (Dortmund, 1:48,59).

Umso höher ist die Leistung Schemberas einzuschätzen, da er die Woche vor dem Düsseldorfer Meeting nur eingeschränkt trainieren konnte. Eine leichte Fußverletzung hatte ihn bereits gezwungen, den Start beim Sparkassen-Cup in Stuttgart (2. Februar) abzusagen. Die Probleme sind aber wohl schon wieder überwunden.
Für die gute Vorstellung vor rund 1600 Zuschauern (ausverkauft) wurde der Junioren-Europameister auch vom Deutschen Leichtathletik-Verband belohnt: Der Schüler darf sich beim Hallen-Europacup in Moskau (16. Februar) das Nationaltrikot überstreifen. Schembera ist für die Staffel (800 m – 600 m – 400 m- 200 m) eingeplant.

Thema: News | Kommentare (0) | Autor: admin