Beiträge vom Juli, 2008

Nur Zuschauer beim Heimspiel

Donnerstag, 31. Juli 2008 21:41

Für Robin Schembera sollte es beim Heimspiel in Leverkusen eigentlich möglichst dicht an seine Bestzeit von 1:45,66 Minuten herangehen. Doch der Deutsche 800-Meter-Meister musste schon vor dem Startschuss die Segel beim 14. Bayer-Meeting streichen. So ging der Sieg im Manforter Stadion mit 1:46,21 Minuten an den Kenianer Justus Koech. „Ich bin einen Tag vor dem Rennen auf einer Treppe hingefallen und habe mir das Knie geprellt. Nach dem Einlaufen waren die Schmerzen zu groß und an einen Start nicht zu denken“, erklärte der Youngster vom TSV Bayer 04 Leverkusen.

Zugleich gab der 19-Jährige aber auch Entwarnung: „Das wird wahrscheinlich in ein paar Tagen weg sein. Dann stehen für mich noch der Staffel-Start beim Golden-League-Meeting in Zürich und der Länderkampf in Paris an.“ Als kleines „Trostpflaster“ durfte Schembera in Leverkusen aber trotzdem aufs Siegerpodest. Der Leichtathletik-Verband Nordrhein zeichnete ihn als Nachwuchssportler 2007 und seinen Coach Adi Zaar als Nachwuchstrainer 2007 aus.

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Gold-Hamster schlägt bei Junioren-DM zu

Sonntag, 27. Juli 2008 21:42

Robin Schembera bleibt ein wahrer Gold-Hamster. Nach den DM-Titeln in der Halle und im Freien bei den Erwachsenen sicherte sich der 800-Meter-Läufer vom TSV Bayer 04 Leverkusen auch bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Recklinghausen Rang eins.

In einem von der Taktik geprägten – und deshalb langsamen – Endlauf spurtete der 19-Jährige in 1:53,22 Minuten zum Titel. Dahinter folgten Sören Ludolph (Braunschweig, 1:53,34) und Alexander Hudak (Berlin, 1:53,43).

„Es war für die Zuschauer ein packendes Rennen. Mir kam es natürlich entgegen, dass es nicht so schnell war“, erklärte Schembera, der auf der Zielgeraden den Sieg sicher nach Haus brachte. Damit konnte sich der Leverkusener noch ein paar Körner für das Bayer-Meeting am kommenden Mittwoch aufheben. Bei seinem Heimspiel wird es sicherlich um einiges schneller zur Sache gehen.

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DM-Gold: Stärkster Spurter im Regenrennen

Montag, 7. Juli 2008 21:45

Robin Schembera Schembera trotzte vor rund 15.000 Zuschauern bei der DM in Nürnberg dem großen Regen und lief in 1:51,47 Minuten zum ersten Freiluft-Gold. Erst auf den letzten 50 Metern rang der 19-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen den sechsmaligen Titelträger René Herms nieder.

Der Braunschweiger holte wie 2007 Silber (1:52,65) vor seinem Vereinskameraden Sören Ludolph (1:52,12). „Wenn ich hinter René laufe, habe ich immer Angst nicht mehr vorbeizukommen. Es war ein harter Kampf“, sagte Schembera. Die 800 Meter-Läufer müssen sich im weiten rund der WM-Arena ohnehin eher wie Schwimmer gefühlt haben. Fast eine halbe Stunde mussten sie auf ihrem Start im strömenden Regen ausharren, eher der Startschuss fiel: Die Zeitmessanlage war ausgefallen.

Am Tag zuvor mussten sich die besten deutschen 800-Meter-Läufer beim Angriff auf die Olympia-Norm im Vorlauf geschlagen geben. Unter ihnen war auch Robin Schembera, der als Dritter in 1:48,33 Minuten aber sicher ins Finale einzog. „Der Kopf ist einfach zu, wenn es um die Peking-Norm geht“, erklärte Schembera. Steffen So hatte sich vor Schembera, René Herms und Nils Schumann gespannt und 600 Meter lang Tempo gemacht.

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