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ISTAF: Schnellster Spurter, keine Norm

Sonntag, 14. Juni 2009 19:13

Zwei Monate vor den 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften an selber Stelle konnte Robin Schembera (TSV Bayer 04 Leverkusen) schon einmal die blaue Bahn des Berliner Olympiastadions testen. Vor 63.000 Zuschauern setzte sich der 20-Jährige in einem Wettbewerb, der nicht zum offiziellen Golden-League-Programm des 68. ISTAF zählte, in 1:45,96 Minuten über 800 Meter durch. Klar hinter dem Deutschen Meister liefen mit Michael Rimmer (Großbritannien; 1:46,31) und dem Kenianer Reuben Bett (1:46,68) zwei Athleten mit 1:44er-Bestzeiten ins Ziel.

„Das Rennen war auf der ersten Runde leider zu schnell und dann zwischen 400 und 600 Metern zu langsam. Da war die WM-Norm nicht mehr möglich”, sagte Schembera. Um zwischen dem 15. und 23. August wieder in Berlin zu laufen, verlangt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) 1:45,40 Minuten. Schembera ist in diesem Jahr bisher bei 1:45,63 Minuten angekommen. „Das ist schon ein bisschen ärgerlich. Ich wäre die Norm gern in Berlin gerannt. Ich spüre aber, dass meine Form deutlich besser ist als im vergangenen Jahr. Da wird es mit der Norm noch klappen”, sagte der amtierende Junioren-Europameister.

Schembera teilte sich das Rennen beim ISTAF klug ein und ging erst auf der Zielgeraden in die Offensive. Dort zog er von Position drei aus am Erfurter Sebastian Keiner (Vierter in 1:46,80) und Reuben Bett vorbei. Der Leverkusener war klar der endschnellste Mittelstreckler auf den letzten Metern und lief so zu einem eindeutigen Sieg.

Thema: News | Kommentare (0) | Autor: mbn